Schaffen heißt: zweimal leben. (Albert Camus)

Das Schreiben stülpt die Seele nach außen. (Autodiktion)

 

 

 

 

 

 

1. Bücher

2. Vorträge

3. Essays

 

1. Bücher (Auswahl Publikationen)

Monographien

Das Singen der Schwäne. Über den Tod und das Glück, Edition Splitter, Wien 2015

Mir san mir. München, Bayern und der Rest der Welt, Corso Verlag, Hamburg 2011

Die Reise als Utopie. Ethische und politische Aspekte des Reisemotivs, Wilhelm Fink Verlag, München 2010

Der kulinarische Eros. Geschichten über die Seele des Kochens und Essens, mit einem Nachwort von Michael Daxner, Edition Splitter, Wien 2009

Reisen. Ansichten und Einsichten, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007

Die Erfindung des Reisens. Versuch gegen das Missverstehen des Fremden, Edition Splitter, Wien 2005

 Editionen

Bloch-Almanach, Folge 34/2017, Hg. von Klaus Kufeld, Aisthesis Verlag, Bielefeld 2017, mit Beiträgen von Axel Honneth, Ann Cotten, Eva Illouz, Oskar Negt u.a.

Bloch-Almanach, Folge 33/2015, Hg. von Frank Degler und Klaus Kufeld, Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2015, mit Beiträgen von Sascha Lobo [Die Zukunftsrede 2014], Oskar Negt, Jürgen Moltmann, Hinrich Fink-Eitel, Ernst Bloch u. a.

Arkadien oder Dschungelcamp. Leben im Einklang oder Kampf mit der Natur?, Hg. von Robert Pfaller und Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, München/Freiburg 2014

 Deutsches Denken, Band 3: Kritik und (Selbst-)Aufklärung [German Thoughts, Vol. 3: Critics and (Self-)Enlightenment], Hg. von Axel Honneth und Klaus Kufeld, Wenjing Publishing House, Shanghai 2013.

 Die Gegenwart der Utopie. Zeitkritik und Denkwende, Hg. von Julian Nida-Rümelin und Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, München/Freiburg 2011

 Einblicke. Industriefotografie von Bernhard Kunz, Hg. von Klaus Kufeld, Jovis Verlag, Berlin 2011

 Bloch-Almanach, Folge 29/2010, Hg. von Frank Degler und Klaus Kufeld, Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2010, mit Beiträgen von Hermann Glaser, Volker Gerhardt, Ludger Lütkehaus, Detlef Horster, Hauke Brunkhorst u. a.

 Bloch-Almanach, Folge 28/2009, Hg. von Klaus Kufeld, Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2009, mit Beiträgen von Şeyla Benhabib (New Haven), Ralf Becker (Kiel), Jan Robert Bloch (Berlin), Martin Seel (Frankfurt/Main), Sven Hanuschek (München), Lucien Pelletier (Kanada) u. a.

 Europa – Wandel durch Kultur, Hg. von Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2008, mit Beiträgen von Josef Haslinger, Robert Menasse, Adolf Muschg, Dževad Karahasan, Hansjürgen Rosenbauer, Gerhard Sabathil, Richard Swartz und anderen.

 Homo Oeconomicus. Ein neues Leitbild in einer globalisierten Welt?, Hg. Verena von Nell und Klaus Kufeld, Lit-Verlag, Berlin 2006, mit Beiträgen von Karen Joisten, Reiner Manstetten, Andreas Suchanek und Klaus-Jürgen Kerscher, Gebhard Kirchgässner, Gerhard Raab, Klaus Philipp Seif.

 Europa – Mythos und Heimat. Identität aus Kultur und Geschichte(n), Hg. von Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2006, mit Beiträgen von Alfred Grosser, Otfried Höffe, Adolf Muschg, Wolfgang Kaschuba, Jochen Hörisch, Nico Hofmann, Volker Hassemer, Carsten Kühl, Jan Sokol und anderen.

 Profil durch Wissen. Bildungsideal und regionale Strategie, Hg. von Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2005, mit Beiträgen von Julian Nida-Rümelin, Dietmar von Hoyningen-Huene, Ulrich Oevermann, Burghart Schmidt, Gerhard Schmitt, Hans Weiler, Robert K. Frhr. von Weizsäcker u.v.a.

 Wir bauen die Städte zusammen. Die Bürgerregion als Utopie? Hg. von Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2004, mit Beiträgen von Norbert Bolz, Hans Joachim Bremme, Albrecht Göschel, Wolfgang Kaschuba, Rolf Kreibich, Ursula Paravicini, Burghart Schmidt, Walter Siebel, Christian Specht, Eggert Voscherau u.v.a.

 Utopien heute? Zukunftsszenarien für Künste und Gesellschaft, Hg. von Volker Hörner und Klaus Kufeld, mit Zeichnungen von Alfred Hrdlicka aus dem Zyklus „Die große Französische Revolution“, Edition Braus im Wachter Verlag, Heidelberg 2002, mit Beiträgen von Dieter Bartetzko, Hermann Glaser, Gérard Raulet, Friedrich Schorlemmer, Johano Strasser u.a.

 Stefan Moses fotografiert Ernst Bloch, Hg. von Klaus Kufeld, Quantum Books, Ostfildern 2001, Fotografien mit Beiträgen von Ernst Bloch, Hans Mayer, Johannes Willms, Burghart Schmidt, Gert Ueding und Jan Robert Bloch

 Ernst Bloch: Ins Gelingen verliebt. Aphorismen und Lebensweisheiten, ausgewählt von Karlheinz Weigand, Einleitung von Klaus Kufeld, Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000

 Utopien haben einen Fahrplan. Gestaltungsräume für eine zukunftsfähige Praxis, Vorwort und hg. von Klaus Kufeld und Peter Zudeick, Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2000, mit Beiträgen von Norbert Bolz, Hilde Domin, Hermann Glaser, Burghart Schmidt, Olaf Schwencke, Gert Ueding u.a.

 Zukunft gestalten. Reden und Beiträge zum Ernst-Bloch-Preis 1997, Hg. von Klaus Kufeld, mit Beiträgen von Pierre Bourdieu, Ulrich Beck, Jan Robert Bloch, Burghart Schmidt u.a., Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 1998

 Wer, wenn nicht wir? Schülerbilder gegen Gewalt und Rassismus, von Silvia Izi, Hg. von Klaus Kufeld, Kulturbüro der Stadt Ludwigshafen, Universitätsdruckerei und Verlag H. Schmidt, Mainz 1996 (nominiert für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 1997)

  Rezensionen

ArkadienPfaller, Robert / Kufeld, Klaus (Hrsg.)
Arkadien oder Dschungelcamp
Leben im Einklang oder Kampf mit der Natur?
1. Aufl. 2014
224 Seiten, Kartoniert
€ 24,-
ISBN: 978-3-495-48633-7

Die Liebe zur Natur bildet heute meist einen Anlass zum Konflikt zwischen den Interessen von Individuen, gesellschaftlichen Gruppen, Staaten oder Staatenverbänden: Privilegierte sehen nicht ein, warum sie auf etwas verzichten wollen, dessen schädliche Auswirkungen nicht sie, sondern andere spüren. Unterprivilegierte hingegen können es sich nicht leisten, die Natur zu schonen, wenn sie nicht weiter krass unterprivilegiert bleiben wollen. Dass solche Interessen im Widerstreit verharren, bezeugen die gescheiterten Klimagipfel von Rio bis Warschau - trotz Fukushima und Haiyan. Um zu erfassen, wie komplex die Verhältnisse zwischen den menschlichen Verhältnissen und der Natur sich gegenwärtig darstellen, werden die Naturauffassungen aus verschiedensten humanwissenschaftlichen, ökologischen und lebensweltlichen Perspektiven beleuchtet; im kritischen Streifzug an der Seite des Naturethikers, des Postwachstumsökonomen, der »grünen« Unternehmerin, des Soziologen, des Philosophen, des Spaziergangswissenschaftlers, des Kochs oder des Kunstprofessors kommt es zu radikalen Einsichten: ob »die Natur« gerecht ist, ob sie schön daher kommt, ob sie Würde hat oder wie sie schmeckt und wenn ja, warum.
Alle Positionen in Arkadien oder Dschungelcamp, vom Beitrag im scharfen Feuilletonstil bis zum profunden Essay, zielen auf einen Gesinnungswandel. Wachstumsideologien und Naturromantik werden gleichermaßen in Frage gestellt wie die gegenseitige Ausspielung der Interessen zwischen Verzicht und Lebenswert.

Mit Beiträgen von Elmar Altvater, Ernst Bloch, Bazon Brock, Mladen Dolar, Hans Gerlach, Florian Hadler, Klaus Kufeld, Kurt Luger, Barbara Muraca, Andreas Niederberger, Konrad Ott, Niko Paech, Robert Pfaller, Magdalena Schaffrin, Nico Stehr/Manfred Moldaschl, Magdalena Schaffrin, Beat Sitter-Liver, Bertram Weisshaar und Wolfgang Welsch.

Mir san mirMir san mir - München, Bayern und der Rest der Welt

2011, 141 Seiten, teilw. farbige Abbildungen, Corso Verlag, Hamburg

Stimmen:

Kufeld wirbt darin für die spezielle Liebenswürdigkeit der Münchner. Er möchte den Lesern ein anderes München nahebringen: eines, in dem der Jugendstil erfunden wurde und dessen Frauenkirche Andy Warhol „very sexy“ nannte. Ein München mit Herz und Muße, in dem Land, Alpen und Bergseen auf Stadt treffen. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Der Reisebuch-Autor, der zum Thema „Reise als Utopie“ promoviert hat, forscht diesmal vor der eigenen Haustür, schwärmt von Münchner Brezn, philosophiert über Ludwigs Schlösserwahn und erklärt die Erotik des Dialekts. (GEO Saison)

Ein Buch voller Geschichte und Geschichten, eine Mentalitätsstudie, ein Stadtporträt, eine Liebeserklärung. Dem Autor gelingt hier ein literarischer Reise-Essay. Er entfaltet ebenso witzige wie tiefgründige Betrachtungen über das Mysterium München und die charismatischen Landschaften Bayerns. (Die Rheinpfalz)

Die Reise als UtopieDie Reise als Utopie. Ethische und politische Aspekte des Reisemotivs

2010, 256 Seiten, Wilhelm Fink Verlag, München

Stimmen:

Die Arbeit beeindruckt hinsichtlich einer umfassenden Belesenheit und eines Bildungshorizontes, der selten geworden ist. Zudem aber auch, weil sie sich einer hoch umstrittenen Thematik annimmt, zu der die Praktische Philosophie und Politische Theorie der Gegenwart wenig beigetragen hat. (Julian Nida-Rümelin)

Ein überaus reiches Buch, das allerlei Wünsche erfüllt, von denen ich nicht wusste, dass ich sie hatte.... (Martin Seel)

Ich finde das Buch sehr durchdacht, auf hohem Reflexionsniveau, ich kenne zum Thema Reisen keine philosophisch anspruchsvollere Arbeit. (Christoph Hennig)

Systematisch will er das Reisen ergründen, das "im Motiv eine Utopie" bleibt. weil es erstrebe "noch nicht Gesehenes zu erleben und Geist und Sinne zu erweitern", so Kufeld. Der Reisende werde "zum Prototyp für das utopische Paradigma des Umgangs mit der Welt". Wer mit kritisch geschärftem Bewusstsein verreisen möchte, findet hier eine Ausstattung zur intellektuellen Vorbereitung. (Mannheimer Morgen)

Der kulinarische ErosDer kulinarische Eros. Geschichten über die Seele des Kochens und Essens

2009, 144 Seiten, Edition Splitter, Wien

Stimmen:

Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen. Oft kommen Sie aus einem ganz anderen Blickwinkel zu ähnlichen Vorstellungen wie ich, das finde ich interessant. (Hans Gerlach, SZ-Kochkolumnist)

Kufeld macht hungrig und er macht Appetit. Ich esse mich sozusagen durch sein Buch, schon beginnt die Umstellung der Speisefolge, was trinke ich dazu am Besten? Und manchen Geschmacksurteilen misstraue ich. Wie schon gesagt, das Buch zu rezensieren hätte ich keine Lust, ich rede ja auch nicht beim Essen übers Kochen und die Küche meiner Frau Nachbarin. Aber im Kontext des Eros und seiner Knospungen ist es mit dem Schreiben und Lesen wie mit dem Kochen und Essen. Nur ganz wenige Bücher liest man mehrmals. (Michael Daxner, Philosoph)

Autobiografische Elemente hin, Sokrates-Zitate her. Das Buch macht vor allem: Lust aufs Kochen und Lust aufs Essen. Nicht im Sinne der inflationär ausgestrahlten Kochsendungen im Fernsehen; es macht Lust auf das Ursprüngliche, das Einfache. (…) Es animiert, die einheimische Küche zu erforschen, wo immer es den Leser hinverschlägt. (Die Rheinpfalz)

ReisenReisen. Ansichten und Einsichten

2007, 132 Seiten, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main

Stimmen:

Das Surfen im Netz, Last-Minute-Angebote, digitale Fototechnik haben Seh- und Denkfaulheit begünstigt. Kufeld sagt der modernen Oberflächlichkeit den Kampf an. Er erzählt von seinem Selbstversuch, das genaue Hinsehen zu üben. So wandert er dem Zirpen einer Zikade nach, bis er sich Auge in Auge mit dem kleinen Säger befindet. Auf langen Spaziergängen gelangt er in die Mecklenburger Einsamkeit; das Warten auf Flughäfen, die peniblen Passkontrollen bei der Einreise nach Myanmar nutzt er als »Ereigniszeit«. Zu seinen ständigen Begleitern zählen Bücher von berühmten Weltenbummlern wie Humboldt, Goethe, Canetti oder Nicholas Bouvier. (…) Gelehrt, doch zwanglos und humorvoll plädiert Kufeld für die Wiederentdeckung der Empfindsamkeit auf allen Reisewegen. (Die Zeit)

Klaus Kufeld hat mit "Reisen, Ansichten und Einsichten" ein großartiges Buch über Welterfahrung in unseren Zeiten geschrieben hat (leider bei Suhrkamp erschienen und nicht bei uns). (Rainer Groothuis, Verleger)

Die Erfindung des ReisensDie Erfindung des Reisens. Versuch gegen das Missverstehen des Fremden

2005, 108 Seiten, Edition Splitter, Wien

Stimmen:

Klaus Kufeld, Sozial- und Kulturwissenschaftler, Globetrotter, Reisejournalist und Autor eines klugen Essays zeigt ökologische und soziale Folgen, aber auch psychologische und philosophische Aspekte des Massentourismus auf und lässt in das Plädoyer für eine „sensible Ethik des Reisens“ münden. (Süddeutsche Zeitung)

Klaus Kufelds Schrift „Die Erfindung des Reisens“ läßt sich gar nicht erst auf das Phänomen ortsfremder Sehnsucht und Sinnlichkeit ein. Es ist insofern von Bedeutung und ein exemplarischer Fall, als hier die Anschauung völlig unvermittelt neben der Theorie steht – und beide nie zueinanderkommen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Klaus Kufeld hat ein quer zu den Gewohnheiten stehendes Buch geschrieben. Es geht ums Unterwegssein in der Welt. (...) Jede Eigenart verliert sich, wenn man pauschalen Bedürfnisstrukturen entspricht. „Der wahrhaft Reisende muss seine Reisen vielleicht hundertmal durchleben, auch geistig. Der gelebte Augenblick allein und für sich ist nur ein Schein und bringt noch keine Erkenntnis.“ (Die Rheinpfalz)

Ein Buch, das ich gerne selber geschrieben hätte. (Detlof Graf von Borries, Künstler)

Gegenwart der UtopieDie Gegenwart der Utopie. Zeitkritik und Denkwende

2011, 239 Seiten, Herausgegeben von Julian Nida-Rümelin und Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, Freiburg/München

Stimmen:

Die Grenzen der Handlungsfähigkeit liegen wie Schlingen um den Bereich des Möglichen. Der Problemdruck ist gewachsen. Und der Versuch, das Hamsterrad einfach schneller zu drehen, erscheint inzwischen auch den meisten politischen Akteuren keine realistische Lösung mehr. Zurückgeblieben ist ein von Stresssymptomen gehetzter und zum Reaktionsmechanismus geschrumpfter Politikbetrieb, dem vor allem eines abhanden gekommen scheint: der Blick für Alternativen. „Die Zeit scheint reif, wieder über Utopien nachzudenken“, lautet daher sinnigerweise auch der erste Satz des anzuzeigenden Buches (S. 7). Der Ausruf ist dabei Programm wie öffentlicher Appell zugleich. (Sozialnet)

EInblickeEinblicke. Industriefotografie

2011, 93 Seiten, 70 farbige Abbildungen, Hrsg. v. Klaus Kufeld. Fotos von Bernhard Kunz
Jovis Verlag, Berlin

Bloch Almanach 29Bloch-Almanach 29/2010. Periodikum des Ernst-Bloch-Archivs

2011, 214 Seiten, Herausgeber: Frank Degler und Klaus Kufeld, Talheimer Verlag

mit Beiträgen von Hermann Glaser, Volker Gerhardt, Ludger Lütkehaus, Detlef Horster, Hauke Brunkhorst u. a.

Bloch Almanach 28Bloch-Almanach 28/2009

Periodikum des Ernst-Bloch-Archivs

2009, 288 Seiten, Herausgeber: Klaus Kufeld, Talheimer Verlag

mit Beiträgen von Şeyla Benhabib (New Haven), Ralf Becker (Kiel), Jan Robert Bloch (Berlin), Martin Seel (Frankfurt/Main), Sven Hanuschek (München), Lucien Pelletier (Kanada) u. a.

Europa - Future:LabEuropa – Wandel durch Kultur

future:lab Zukunftssymposien 2006/2007

2008, 222 Seiten, Herausgeber: Klaus Kufeld, Verlag Karl Alber, Freiburg/München

mit Beiträgen von Josef Haslinger, Robert Menasse, Adolf Muschg, Dževad Karahasan, Hansjürgen Rosenbauer, Gerhard Sabathil, Richard Swartz und anderen.

Homo oeconomicusHomo oeconomicus. Ein neues Leitbild in der globalisierten Welt?

2006, 152 Seiten, Herausgegeben Verena von Nell, Klaus Kufeld, Lit Verlag, München

 

Wer, wenn nicht Wir

Wer, wenn nicht wir? Schülerbilder gegen Gewalt und Rassismus

von Silvia Izi, Hg. von Klaus Kufeld, Kulturbüro der Stadt Ludwigshafen, 160 Seiten, 140 Abbildungen, Universitätsdruckerei und Verlag H. Schmidt, Mainz 1996

Das Buch war nominiert für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 1997

Die eigene Rede ist wie eine Offenbarung: es gibt dann kein Zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.  Vorträge (Auswahl)

  1. 37. Erlanger Poetenfest: Wenn die Ferne nahe kommt – Vom Sinn des Reisens in einer globalisierten Welt. Gespräch mit Andreas Altmann, Wolfgang Büscher und Klaus Kufeld, Moderation: Herbert Heinzelmann, Lesungen: Andreas Petri, 26. August 2017, 18 Uhr
  2. 37. Erlanger Poetenfest: Der Glanz der Heimat – Renaissance eines heiklen Begriffs. Gespräch mit Klaus Kufeld, Christian Schüle und Lucas Vogelsang, Moderation: Herbert Heinzelmann, Lesungen: Andreas Petri, 27. August 2017, 19 Uhr
  3. Kanzelpredigt: Auf Leben und Tod, zusammen mit Christoph Picker, Kirche St. Ludwig, Ludwigshafen, Wredestraße 24, Sonntag, 12. März 2017, 11 Uhr
  4. Zwischen den Welten. Flucht und Heimat bei Bloch, Vortrag am 6. Oktober 2016, 19 Uhr, Ernst-Bloch-Zentrum
  5. Gibt es Zukunft ohne Utopie?, 18. Februar 2016 im Wilhelm-Hack-Museum (im Rahmen der Ausstellung "Wie leben?")
  6. Ernst Bloch und die Jugend, 13. Oktober 2015, 19 Uhr, Ernst-Bloch-Zentrum
  7. Heimat Europa, Vorlesung, 22. September 2015, Ernst-Bloch-Zentrum
  8. U-Topos Heimat und das dialektische Problem der Identität, Vortrag bei der Sommer-Akademie der Evangelischen Akademie der Pfalz (Elsass), 5. September 2015
  9. Wir sind die Natur! Über einen Naturpark lässt sich prächtig philosophieren, Eröffnungsvorlesung zur 9. International Summerschool zu "25 Jahre Müritz-Nationalpark", 31. August 2015, Gymnasium Carolinum, Neustrelitz
  10. "Freiheit und Ordnung" - Ernst Blochs Grundrisse einer besseren Welt aus dem "Prinzip Hoffnung". Vortrag am 28. April 2015 zur 4. Ingelheimer Schöpfungswoche
  11. Der Weg ist das Ziel nach Europa, Vorlesung, 23. September 2014, Ernst-Bloch-Zentrum
  12. Ernst Bloch und Das Prinzip Hoffnung - Vortrag, 14. Oktober 2014, Ernst-Bloch-Zentrum
  13. Krieg und Frieden mit der Natur,  Eröffnungsvorlesung zur 8. International Summerschool, 1. September 2014, Gymnasium Carolinum, Neustrelitz
  14. „Vom Verlassen der Paradiese. Eine philosophische Perspektive auf das Reisen“, Eröffnungsvortrag beim 12. Salzburger Tourismus-Forum: Tourismus und mobile Freizeit, 27.-28. März 2014, Universität Salzburg
  15. „Das Unrecht des Pessimismus“ – Warum und wie Ernst Bloch das Hoffen lehrte – Vorlesung anlässlich der Projekttage der Integrierten Gesamtschule Ernst Bloch 29. Oktober 2013
  16. Mensch und Natur. Ein philosophisch gedachter Ausweg, Eröffnungsvorlesung zur 7. International Summerschool am Gymnasium Carolinum Neustrelitz „Mensch und Natur II“, Neustrelitz/Berlin, 2. September 2013
  17. Ars viatica. Anmerkungen zu einem ethisch begründeten Reisemotiv in der globalen Welt, Cultural Entrepreneurship Institute, 13. Juni 2013, FU Berlin (www.youtube.com/watch?v=ymkCsENuNhY)
  18. Belehrte Hoffnung als Prinzip. Anmerkungen zum Hauptwerk Ernst Blochs. Vortrag am 2. Mai 2013 zur 3. Ingelheimer Schöpfungswoche zum „Prinzip Hoffnung!?“
  19. Naturallianz – Mensch und Natur zwischen Herrschaft und Versöhnung, Eröffnungsvorlesung zur 6. International Summerschool am Gymnasium Carolinum Neustrelitz „Mensch und Natur I“, Neustrelitz/Berlin, 4. September 2012
  20. Ernst Bloch: Denken heißt Überschreiten. Zur Aktualität der Philosophie von Ernst Bloch (Englisch: Ernst Bloch: Thinking means transgressing. On the Topicality of Ernst Bloch’s Philosophy), Beijing, Mai 2012
  21. „Ins Gelingen verliebt“ – Ein Plädoyer für junges Denken (Englisch: “In Love with Success”— A Plea for Youthful Thinking), Beijing, Mai 2012
  22. Umweg zu sich selbst – Ein Streifzug durch die Geschichte der Reiseliteratur, (Englisch: Detouring to oneself – A journey through the history of travel literature) Beijing, Mai 2012
  23. Das Menschenbild aus philosophischer und globaler Perspektive, Eröffnungsvorlesung zur 5. International Summerschool am Gymnasium Carolinum Neustrelitz „Menschenbilder“, Neustrelitz/Berlin, 29. August 2011
  24. „Ins Gelingen verliebt“ – Ein Plädoyer für junges Denken, Eröffnungsvortrag zur 4. International Summerschool am Gymnasium Carolinum Neustrelitz „Das Prinzip Mensch – das Prinzip Hoffnung“, Neustrelitz/Berlin, 30. August 2010
  25. Heimat bei Bloch: Kategorie der Konstruktion, Eröffnungsvortrag zur Tagung: „Heimatversuche. Emigration, Immigration und Rückkehr deutscher Autoren zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs“, Erbacher Hof, Mainz, 7. Mai 2010 (veröffentlicht unter dem Titel: Heimat bei Bloch: Pathos der Ankunft)
  26. Ernst Blochs Philosophie der Wünschbarkeit, Volkshochschule Ludwigshafen (Frau und Kultur e.V.), 29. April 2010
  27. Ernst Bloch – Architekt der Utopie, bei Lions Club Ludwigshafen, 8. Dezember 2009
  28. Faust and World Spirit, am College of Chinese Language and Literature der Beijing Normal University, 12. Juni 2008; und: Wuhan University, Juni 2008
  29. Ernst Blochs Ästhetik. Künste als utopischer Vorschein einer besseren Welt am Beispiel der Dichtung, am College of Chinese Language and Literature der Beijing Normal University, 15. Juni 2008
  30. „West-Eastern Divan“ – European Literature and intercultural Conversion, College of Chinese Language and Literature der Beijing Normal University, 20. April 2007; beim Internationalen Symposium an der University of Chengdu, 22. April 2007; Northwest University Xi’an, 23. April 2007; Capital Normal University, Beijing, 28. April 2007
  31. Motives of Travel in European Literature, College of Chinese Language and Literature, Beijing Normal University, 20. April 2007; Northwest University Xi’an, 23. April 2007
  32. Asynchrony of Literature(s). A multiversal Canon of Literature as Concrete Utopia?, “International Conference on Canon (Re-)Formation in the Context of Cultural Studies”, Capital Normal University, Beijing, May 27-29, 2005
  33. Künste als Vorschein einer besseren Welt. Utopische Implikationen in Malerei und Architektur, in Dichtung und Musik, 9.-11. Oktober 2002, College of Chinese Language and Literature, Beijing Normal University; 15.-16. Oktober 2002, East-China Normal University Shanghai
  34. Multiversum und Ungleichzeitigkeit. Ein ideologiekritischer Beitrag zur kulturellen Debatte der Globalisierung, 9.-11. Oktober 2002, College of Chinese Language and Literature, Beijing Normal University; 15.-16. Oktober 2002, Fudan University Shanghai
  35. „Denken heißt Überschreiten“. Zur Aktualität der Philosophie von Ernst Bloch, 9.-11. Oktober 2002, College of Chinese Language and Literature, Beijing Normal University; 15.-16. Oktober 2002, Fudan University Shanghai
  36. Zukunft als Programm. Das Ernst-Bloch-Zentrum und das Bloch-Archiv; Università degli Studi Roma Tre, 12. April 2002, Tagung „Si può ancora sperare? L’eredità di Bloch“

3. Aufsätze und wissenschaftliche Essays (Auswahl) 

  1. Warum liegt Heimat in der Zukunft, Herr Kufeld? Debattenbeitrag, Mannheimer Morgen, 18. März 2017 - www.morgenweb.de/wochenende/debatte/warum-liegt-heimat-in-der-zukunft-herr-kufeld-1.3198019?Page=2
  2. Rezension: Dicht am Philosophen. "Wo noch niemand war" - Gert Uedings sehr persönliche Erinnerungen an Ernst Bloch, in: Die Rheinpfalz, 27. April 2016
  3. Gehen alle Utopien verloren, Herr Kufeld?, Debattenbeitrag im Mannheimer Morgen, 2. Januar 2016
  4. „Ich will genauer hinsehen“, Ein Gespräch von Günter Grass und Klaus Kufeld über das Reisen und seine Zeit in Indien, in: Die Rheinpfalz, 30. April 2015
  5. Wachstum, in: der blaue reiter – Journal für Philosophie, 36. Ausgabe (Jubiläumsausgabe zum Thema Luxus), 2/2015 (www.verlag-derblauereiter.de)
  6. Ernst Bloch und der Lebensgott, in: Chaussee, Zeitschrift für Literatur und Kunst der Pfalz, Heft 34 / 2015
  7. Rezension: Wolfgang Sofsky: Weisenfels, in: Chaussee, Zeitschrift für Literatur und Kunst der Pfalz, Heft 34 / 2015
  8. Vom Verlassen der Paradiese. Des unüberholbaren Romantikers philosophische Perspektive auf das Reisen, auch das touristische, in Tourismus und mobile Freizeit – Lebensformen, Trends, Herausforderungen, Hg. Roman Egger und Kurt Luger, BoD, Norderstedt 2015
  9. Über das gelungene Leben. Die versierte Arbeitskraft, der gute Kollege, der kluge Kopf bildet sich bei jungen Menschen – Dringende Anmerkungen zum Bildungsideal, in: Die Rheinpfalz, 16. Oktober 2014
  10. Heimat bei Bloch: Pathos der Ankunft, in: Bloch-Almanach, Folge 29/2010, Hg. von Frank Degler und Klaus Kufeld, Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2010
  11. Gelehrte Liebe, in: Welf Schröter / Irene Scherer (Hg.), Karola Bloch – Architektin, Sozialistin, Freundin, Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2010
  12. Invariante der Richtung. 50 Jahre Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung, in: Treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre, Band 5: Das Jahr 1959 in der deutschsprachigen Literatur, hg. von Günter, Häntzschel, Sven Hanuschek und Ulrike Leuschner, edition text + kritik, München 2009
  13. Über Porosität. Oder: Die Grenze als Raum, in: Bloch-Jahrbuch 2009: Tagträume gegen Mauern. Dreams against Walls, hrsg. von Francesca Vidal, Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim 2009
  14. „Ost-westlicher Divan“ – Europäische Literatur und interkulturelle Konversion, ins Chinesische übersetzt in: Cultural Studies and Literary Theory, Bd. 15, Beijing Normal University, ins Chinesische übersetzt von Cao Weidong, Beijing 2008, S. 21-34 [ISBN 978-705614-4015-5]
  15. Langsam geht es voran im fernen Königreich [zu Kambodscha], in: Welt am Sonntag, 4. März 2007
  16. Gut unterwegs. Ein Plädoyer für verantwortungsvolles Reisen: Eine Reflexion über das Reisen als Privileg und die Verpflichtung daraus, in: Süddeutsche Zeitung, 8. März 2007
  17. Umkehr nach der Krise. Die Tsunami-Katastrophe in Khao Lak und Phuket könnte ein neues Bewusstsein bei Reisenden und Veranstaltern wecken, in: Süddeutsche Zeitung, 5. Juli 2005.
  18. Die Natur macht alle gleich. Bemerkungen zur Sinnfrage des Reisens: Katastrophen wie die Flut in Südostasien reißen uns aus dem Verdrängungsschlaf unserer High-Tech-Welt, in: Süddeutsche Zeitung, 18. Januar 2005
  19. Virtuelles Interview: Ernst Bloch – Klaus Kufeld. Der Ludwigshafener Philosoph Ernst Bloch im Gespräch mit Klaus Kufeld, in: Baustelle Heimat. Architekturführer Rheinland-Pfalz 1945 – 2005, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2005, S. 310ff.
  20. Künste als Vorschein einer besseren Welt. Utopische Implikationen in Malerei und Architektur, in Dichtung und Musik, in chinesischer Übersetzung in: Culture and Poetics, Cao Weidong et al. (Hg), Beijing 2004 (ISBN 7-208-04698-0)
  21. Multiversum und Ungleichzeitigkeit. Ein ideologiekritischer Beitrag zur kulturellen Debatte der Globalisierung, in: Bloch-Almanach 21/2002; in spanischer Übersetzung: „Multiversum“ y no contemporaneidad. Un aporte de crítica ideológica al debate cultural sobre la globalización“, in: Fernando Ainsa et al., Noche del mundo y razón utópica, Ediciones Perro Azul, SanJosé, Costa Rica 2003, S. 47-74; in chinesischer Übersetzung in: Culture and Poetics, Cao Weidong et al.
  22. „L’agire dimostra il pensare“. L’eredità di Ernst Bloch nel „Centro Ernst Bloch“ von Klaus Kufeld und Karlheinz Weigand, ins Italienische übersetzt in: Ereditare e sperare. Un confronto con il pensiero di Ernst Bloch, a cura di Patrizia Cipolletta, Mimesis, Milano 2003, S. 143ff.
  23. Morgen, der laut und klar werden soll. Zur Genese der Blochschen Themen aus dialektischer Mischwirklichkeit, von Klaus Kufeld und Karlheinz Weigand, in: Jan Robert Bloch (Hg.): Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst. Perspektiven der Philosophie Ernst Blochs, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1997, S. 165ff.
  24. Kulturelle Entwicklung der Stadt Leipzig. Beratungskonzept als "Kulturmoderation", von Siegfried Haller und Klaus Kufeld, in: Der Städtetag, Nr. 5/1994, S. 345 ff.
  25. Analphabeten werden modern, von Siegfried Haller und Klaus Kufeld, in: Sozialmagazin, Heft 3/1986
  26. Kritik der menschlichen Beziehungen, in: Gegenkultur heute, hrsg. von J. Gehret, Amsterdam 1979, S. 178ff.

 

   
© 2013 Klaus Kufeld